Ein Drehbuchautor reist nach Amerika, "dem Land der tausend
Augen", auf der Suche nach Ideen für einen Film. Doch er trifft nur
auf die längst aus Hochglanzfotos und Katalogen bekannten Bilder -
bis er auf eine Blinde und ihre Begleiterin stößt und sicher ist,
seinen Film gefunden zu haben.
Erzählt wird die Geschichte eines Filmprojekts über die
Blindheit, bei der die einzelnen Produktionsschritte - Recherche,
Gespräche, Skriptideen, Kamera-Aufnahmen, Ton-Aufnahmen etc. -
vorgeführt werden. Neben den zahlreichen Details, die im Zuge dieses
Projekts erfahren werden ("Späterblindete hören nie auf, in Bildern
zu denken"), sind es die vielen Versuche, Blindheit zu
visualisieren, das richtige Bild, die richtige Einstellung zu
finden, was meistens misslingt. Auch die entsprechenden Töne können
ins Klischee abgleiten, aber im Bereich der Klänge nähern sich die
Sehenden den Blinden: Jeder muss hier aus einer gleichsam blinden
Position heraus sein Bild aus Geräuschen zusammensetzen. Mit den
beurteilenden Kommentaren der Blinden, ist eine weitere Erzählebene
eingeführt, die schließlich auch über die besondere Beziehung der
Blinden zum Radio und zum Hörspiel Auskunft gibt.